Landespetition zur Hebammenversorgung in Hessen unterstützen

Lesen und downloaden können alle Nutzer.
Schreibzugang nur für nur Admins, Mods, Vorstand, Landeskoordinatoren, Gruppenleiter
Fran Za
Landeskoordinator
Beiträge: 188
Registriert: Di 10. Mär 2015, 21:19
Wohnort: Hessen

Landespetition zur Hebammenversorgung in Hessen unterstützen

Beitragvon Fran Za » Sa 3. Okt 2015, 08:57

Mother Hood e.V. reicht Petition beim Hessischen Landtag zur Hebammenversorgung in Hessen ein

Es können "weltweit" über Hessen hinaus Unterstützungsunterschriften eingereicht werden.
Die Listen können einfach an Petitionsauschuss direkt gesendet werden (siehe Adressfeld oben links auf der Liste).
Unterschriftenlisten ausdrucken und mitsammeln: s. Anhang oder http://tinyurl.com/Hessen-Petition-Geburtshilfe
Ausführlicher Petitionstext: http://www.mother-hood.de/fileadmin/use ... e.V.__.pdf

Aus unserer Pressemitteilung.
Dieburg, 28. September 2015 – In diesem Jahr haben bereits 464 hessische Eltern keine Hebamme gefunden, die sie vor, während oder nach der Geburt betreut. Das ist zumindest die offizielle Zahl, die sich aus den Meldungen auf der extra dafür eingerichteten Website1 des Deutschen Hebammenverbands (DHV) ergibt. „Bei den Zahlen kann aber sicher von der doppelten, wenn nicht sogar dreifachen Anzahl ausgegangen werden“, so Franziska Kliemt, Landeskoordinatorin Hessen und Bundeskoordinatorin vom Verein Mother Hood e.V. „Denn viele werdende Eltern kennen diese Möglichkeit nicht oder nehmen sie nicht wahr.“

Dabei sei diese „Landkarte der Unterversorgung“ ein sehr anschauliches Werkzeug, um das bestehende und sich immer mehr verschärfende Problem
der Unterversorgung in der Geburtshilfe sichtbar zu machen, so Kliemt.

Denn bisher konnte Stefan Grüttner, der als Minister für Soziales und Integration in Hessen auch für Gesundheit zuständig ist, keinerlei
Unterversorgung feststellen und sieht daher auch keinen Handlungsbedarf, um einen guten Start ins Leben eine sichere Basis zu geben, wie er in einem Schreiben dem Verein gegenüber im Juni mitteilte.

Daher hat der Verein Mother Hood e. V. nun eine Petition an den Hessischen Landtag eingereicht und fordert diesen auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, mit denen die dramatische Versorgungslage – insbesondere im Rhein-Main-Gebiet – der aktuellen Situation in der Geburtshilfe bekämpft
werden kann.( http://www.unsere-hebammen.de/mitmachen ... ng-melden/)

Die zentralen Forderungen der Petition (http://www.mother-hood.de/fileadmin/use ... e.V.__.pdf) sind:
• Feststellung des Betreuungsbedarfs durch freiberufliche und angestellte Hebammen.
• Erarbeiten von Maßnahmen, um die im Bundesvergleich überdurchschnitliche Kaiserschnittrate von 34 Prozent zu senken.
• Eine Versorgungsstrukturanalyse aus Sicht der Betroffenen (der Eltern) zu erstellen.
• Sicherstellung der Erreichbarkeit eines geburtshilflichen Angebots innerhalb von 20 Pkw-Minuten.
• Sicherung des Rechts auf freie Wahl des Geburtsortes.
• Ausschließlich evidenzbasierte Kriterien für die Vereinbarung von Qualitätsstandards für Hausgeburten zu akzeptieren.

Die Petition kann durch Unterschriften unterstützt werden. Dazu stehen unter http://tinyurl.com/Hessen-Petition-Geburtshilfe Unterschriftenlisten zum Ausdrucken bereit. Darüber hinaus fordert Mother Hood e.V. Schwangere und Mütter, die keine Hebamme für vor, während und/ oder nach der Geburt gefunden haben, dies über die Landkarte der Unterversorgung des DHV zu melden. Diese Übersicht sollte auch dem örtlichen Gesundheitsamt und dem Landesgesundheitsminister mitgeteilt werden.

Runder Tisch der Geburtshilfe
Um das Problem der Unterversorgung deutlicher zu erfassen, fand am 10. September erstmal ein „Runder Tisch der Geburtshilfe für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Wissenschaftsstadt Darmstadt“ statt. Exemplarisch für das ganze Bundesland konnte festgestellt werden, dass es deutlich zu wenig Hebammen gebe. Schwangeren wird empfohlen, sich äußerst frühzeitig um eine Hebamme zu bemühen. und ausgiebig nach einer Hebamme zu erkundigen und anzufragen Dies gelte allerdings nur noch für werdende Mütter mit Geburtstermin Ende Mai 2016. Ein Hauptproblem seien die extrem gestiegenen Berufshaftpflichtversicherungsprämien, die ein allgemeines Problem der Gesundheitsbranche seien. Dazu kommen noch Bedingungen, die die Ausübung des Hebammenberufs erschweren: geschlossene Geburtshilfestationen, Überlastung der verblieben Hebammen und daraus resultierender Nachwuchsmangel.
Landeskoordinatorin Hessen / Bundeskoordinatorin

"Start where you are. Use what you have. Do what you can"

Fran Za
Landeskoordinator
Beiträge: 188
Registriert: Di 10. Mär 2015, 21:19
Wohnort: Hessen

Re: Landespetition zur Hebammenversorgung in Hessen unterstützen

Beitragvon Fran Za » Mi 7. Okt 2015, 05:09

"Ihre Petition habe ich zur Mitbehandlung auch an den Deutschen Bundestag weitergeleitet"
(Aus dem Bestätigungsschreiben des Petitionsausschusses unserer Petition an den Hessischen Landtag zur Hebammenversorgung der Eltern in Hessen)
Landeskoordinatorin Hessen / Bundeskoordinatorin

"Start where you are. Use what you have. Do what you can"


Zurück zu „Aktuelles“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron